Der Literaturpodcast der vergessenen Bücher

Transkript

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00:00:00: Franz der Literatur-Podcast, der vergessenen Bücher.

00:00:03: In dieser Ausgabe Heinz Strunk Memories of Heidelberg und Christoph Ranzmeier Der Fallmeister.

00:00:10: An vielen Stellen glaubt man als Leser ein leicht diabolisches Grinsen des Autors, Heinz strunk zu bemerken.

00:00:16: So nackt schreitet die Komiker her Als wolle er sagen, was seid ihr noch verheiratet?

00:00:22: Warum gebt ihr nicht auf?

00:00:24: Sex hat das Paar eh kein mehr.

00:00:26: Die Frau hat eines Tages beschlossen, dass es genug sei und der Mann sich in seine Opferrolle gefügt.

00:00:33: Und daraus ein Anrecht abgekuppt war von nun an fett zu werden.

00:00:37: Sein Leben besteht aus Süßigkeiten, Fleischbochktionen und allem was man nicht essen sollte aber unbedingt essen will.

00:00:44: Das Leben seiner Frau – Aus Ermahnungen unter Genugdung wenn er eine Anhöhe nur schwer schafft und den Eindruck eines drohenden Herzinfarkts erweckt.

00:00:53: Diese liebes amattete Beziehung Die den Halbsatz bis Euch der Tod scheidet.

00:00:59: Zu ernst nimmt, bricht aus Anlass des achzigjährigen Geburtstags zu einem Wochenende in einem Luxushotel auf.

00:01:07: Natürlich kommt nicht alles!

00:01:08: So wie erwartet.

00:01:09: das Luxushotel lässt trotz einer Übernachtung für fünfhundert Euro viele Wünsche übrig und das Kreisegeburtstagskind landet im Krankenhaus.

00:01:18: Somit auch der Planberchtolz durchkreuzt wird das Wochenende abzubrechen und nach Hause zu fahren.

00:01:24: Peggy March Hit aus vergangenen Zeiten verleiht dem Roman nicht nur seinen Titel, er begleitet ihn auch durch die Geschichte wie ein Staubfänger um Berchtheut daran zu erinnern dass es durchaus einmal bessere Tage gab.

00:01:37: Das ist komisch das ist absurd!

00:01:39: Wie die Gastronomie auf einem Schiff frich renoviert und gemütlich verpackt.

00:01:43: den Nervenkitzel bezieht der Ehemann auf der Autobahn indem er für Sekunden die Augen schließt und sich ausrechnet wie viel in einem Meter er blind fahren kann.

00:01:52: Bei fünfzehn Sekunden wären das immerhin bei seiner Geschwindigkeit nahezu fünfhundert Meter.

00:01:59: In droßlosen Zeiten muss man halt selbst für das Abenteuer sorgen.

00:02:02: Wer sich gerade fragt, ob er etwa ein zwei, achtzehn Jahre zu lange verheiratet ist, sollte Struck in die bayerliche Wüste des Pseudo-Desasters folgen.

00:02:15: Rettung naht am besten durch eine Nikoschiene hinter dem Steuer.

00:02:20: Die Welt zerfällt den Kleinstadt ringt um Wasserrechte.

00:02:24: Ein Christoph Ranzmeieres Roman gerät nicht nur die Natur aus den Fugen, der Mensch ist längst dabei sich selbst zu zerstören.

00:02:31: Im Untertitel des Romans steht eine kurze Geschichte vom Töten – damit spielt RanzMeier auch die Katastrophe am weißen Fluss an.

00:02:39: Der Vater des Icherzählers, der Fallmeister, der dem Roman dem Titel gibt hat als Schleusenwächter fünf Menschen auf dem Gewissenwelle die falschen Hebel und Kippschalter bediente.

00:02:50: Ein Boot ist wegen der unaufhaltsamen Strömung an dieser Stelle einem Wasserfallen gegen Gras statt über die Terrassen sicher nach unten zu gleiten.

00:02:59: Ein Unfall mit dessen Last, der Vater nicht zu leben versteht so dass er den Tod auf dem weißen Fluss sucht.

00:03:07: Sein Sohn jedoch ist davon überzeugt das der Vater den Tod noch vorgetäuscht hat um sich der Schuld zu entziehen.

00:03:13: Der Vater ein verschlossener Mann der niemanden an sich heranließ.

00:03:17: Nicht mal die Mutter Jara Mira, die Schwester des Icherzählers hat Glasknochen.

00:03:22: und ich Geschwister kommen sich so nahe wie sich Geschwisters nicht kommen sollten.

00:03:26: Inzest!

00:03:27: Riberanzmeier üblich durch wehen Die Mythen und Faltstrecke der Welt seine Geschichte.

00:03:33: Nach Morbus Quittara führt er uns erneut in eine Nachkriegswelt In der Städte wie Rotterdam um ihr Recht als Stadtstaat anerkannt zu werden Krieg führen.

00:03:44: Bürger werden über Nacht zu Nichtbürgern erklärt und ausgewiesen.

00:03:48: Es eröffnet sich ein Tableau voller Verluste.

00:03:51: Der Antrieb, sich selbst in den Abgrund zu stürzen ist scheinbar unbesiegbar!